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Forschung Aktuelle Forschungsprojekte Internalisiertes Stigma als Stressor

Internalisiertes Stigma als Stressor – pathophysiologische und psychologische Konsequenzen für die Entwicklung einer Intervention

Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Projektleitung

Deutsches Abstract:

Die Stigmatisierung und Diskriminierung, die Menschen mit Adipositas erleben, wirken sich als Stressoren negativ auf die Gesundheit der Betroffenen aus - vor allem, wenn sie das negative Fremdbild stark als Selbstbild annehmen (Selbststigma). Probanden mit hohem und niedrigem Selbststigma werden befragt; Speichel- und Blutproben dieser Gruppen werden auf Cortisol untersucht, ein Hormon das u. a. in Stresssituationen ausgeschüttet wird. Mit diesen und mit Ergebnissen früherer Studien soll ein verhaltenstherapeutischer Behandlungsansatz entwickelt werden, der den Betroffenen hilft mit der Stigmatisierung besser umzugehen. Bei drei Gruppen, die mit diesem Ansatz behandelt wurden, werden nochmals Befragungen sowie Speichel- und Bluttests durchgeführt. Langfristig soll so eine Anleitung zur wirksamen Behandlung der Auswirkungen von Stigma entstehen (Interventionsmanual). Dies ist bedeutsam, da ein ausgeprägtes Selbststigma Gewichtsreduktionstherapien erschwert.


Laufzeit: 01.05.2015 – 30.04.2019

Kontakt: Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, claudia.luck-sikorski@srh.de 

Studiengang: Psychische Gesundheit und Psychotherapie, Master of Science